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Grundlagen der Düngung

Grundsätzlich gilt für Roggen, dass er das beste Nährstoffaneignungsvermögen aller Getreidearten besitzt. Dies basiert auf seinem gut ausgebildeten Wurzelsystem. Grundsätzlich steht Roggen in den Fruchtfolgen oft als abtragende Frucht, was seine Ansprüche an ein gutes Düngungsregime steigert.

Je nach Ertragserwartung und Stickstoffmineralisierung am Standort sollte Roggen zwischen 130 bis 160 kg N/ha in einer oder mehreren Gaben erhalten.

In der Praxis zeigen Stickstoffsysteme, die mit stabilisierten N-Düngern arbeiten und diese in nur einer Gabe ausbringen, auf trockenen Standorten Vorteile gegenüber konventionellen N-Strategien.

Darüber hinaus ist die Ertragssicherheit bei Roggen sowohl mit den Makro- als auch den Mikronährstoffen sicherzustellen.

Roggen wird meist auf schwächeren Standorten angebaut und es kann hier durchaus zu Wasserstress während der Vegetation kommen. Auf solchen Standorten ist es wichtig, die Kaliumversorgung sicherzustellen, da Kalium die Stickstoff- und die Wassernutzungseffizienz sowie die Stresstoleranz der Pflanzen erhöht.