Saatstärke und -Zeitpunkt
Die Etablierung eines optimalen Roggenbestandes vor Winter orientiert sich an der Pflanzendichte je m². Aus dem wahrscheinlichen Feldaufgang - abzüglich der zu erwartenden Pflanzenverluste über Winter - ergibt sich die Aussaatstärke am Standort.
Bewährt haben sich Saatstärken zwischen 150 und 280 Körnern/m², wobei der ökonomische Höchstertrag oft bei 170 Körnern/m² erreicht wird.
Langjährige Erfahrungen vor Ort weisen den optimalen Aussaatzeitraum aus, wobei die Aussaatbedingungen den entscheidenden Termin setzen. Der Zeitraum zwischen dem 15. und 25. September wird allgemein als idealer Saatzeitraum gesehen.
Grundsätzlich gilt: Dünne Bestände sind besser zu „führen“ als dicke und überwachsene. Ziel muss es immer sein, gleichmäßige Roggenbestände zu etablieren, da nur diese wenig Nachblüher bilden und somit eine gleichmäßige Blüte, gepaart mit einer hohen Befruchtungsrate, gewährleisten. Die Gefahr eines Befalls mit Mutterkorn kann so effektiv minimiert werden.



